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Ekaterini 2

        1    Ein ganzes Jahr war vergangen, seit Said begonnen hatte, schneller zu gehen. Er floh vor nichts Bestimmtem, und am Ende des Weges wartete kein Ereignis auf ihn, das keinen Aufschub duldete. „Verändert sich die Schwerkraft der Erde von Jahr zu Jahr? Oder sind es vielleicht erhöhte Orte, die die seelische Last erleichtern?“ Seit ihm diese Veränderung an sich selbst aufgefallen war, hörte Said nicht mehr auf, Fragen zu stellen. Sein Gedächtnis bewahrte noch immer jene nahe Vergangenheit, in der er jede Bewegung außerhalb des Hauses einen „Spaziergang“ nannte, weil er sich damals außerordentlich langsam fortbewegte. Selbst wenn er nur einkaufen ging, schlenderte er den ganzen Weg entlang, blickte in alle Richtungen und betrachtete die alten Barockgebäude sowie die zerbrochenen Schatten der Bäume auf den Gehwegen, als sähe er sie zum ersten Mal. Heute jedoch ging er wie jemand, der über einen glitschigen Boden gleitet, ohne dabei zu stürzen...

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